Auch 2014 wird die erfolgreiche Zusammenarbeit von Brucknerfest und Tabakfabrik fortgesetzt. Im September und Oktober verwandelt sich das Brandland der Tabakfabrik erneut in einen Spielraum für Opern, Operetten und Liederabende. Auch Entarte Opera wird wie im Vorjahr aufführen.

Das Programm 2014

9. September 2014
18.00 Uhr
„Swing tanzen verboten“

Unterhaltungsmusik nach 1933 zwischen Widerstand, Propaganda und Vertreibung.
Ausstellungseröffnung mit Vortrag und Führung, Eintritt frei.

Ausstellungsdauer: 9. September bis 5. Oktober 2014
Einheitspreis:  7,- Euro, Jugendkarte: 3,- Euro


9. September 2014
19.30 Uhr
„Swing tanzen verboten“

Konzert zur Ausstellung – eine musikalische Reise.
Einheitspreis: 18,- Euro, Jugendkarte: 7,- Euro

Schülervorstellung am 18. September 2014 um 17.00 Uhr


10. September 2014
19.00 Uhr
Premiere: „Ulenspiegel“

Israel Chamber Orchestra
Dirigent: Martin Sieghart
Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Ausstattung: Susanne Thomasberger
In einer musikalischen Bearbeitung für Kammerorchester von Werner Steinmetz.

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.

Weitere Vorstellungen: 12., 14. und 16. September 2014


11. September 2014
19.00 Uhr
Verbotene Klänge

Reisebuch aus den österreichischen Alpen von Ernst Krenek. Konzert mit Lesung.

Einheitspreis: 18,- Euro, Jugendkarte: 7,- Euro. Freie Platzwahl.


12. September 2014
19.00 Uhr
Ulenspiegel

Israel Chamber Orchestra
Dirigent: Martin Sieghart
Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Ausstattung: Susanne Thomasberger

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.


14. September 2014
16.00 Uhr
Ulenspiegel

Israel Chamber Orchestra
Dirigent: Martin Sieghart
Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Ausstattung: Susanne Thomasberger

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.


16. September 2014
19.00 Uhr
Ulenspiegel

Israel Chamber Orchestra
Dirigent: Martin Sieghart
Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Ausstattung: Susanne Thomasberger

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.

Mehr Informationen unter www.entarteopera.com


Alle Veranstaltungen finden im Quadrom bzw. Dock und Studio Noir (Ausstellung) statt.

 

25. September 2014
19.30 Uhr
alea

Kammeroper in einem Akt – Uraufführung.
Komposition und Libretto von Michael Hazod.

Tenor: Michael Nowak
Bariton: Matthias Helm
Dirigent: Thomas Kerbl
Frauenchor und Ensemble für zeitgenössische Musik der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.
Eine Produktion des Musiktheaterstudios der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.
Auftragswerk des Internationalen Brucknerfestes Linz.

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.


27. September 2014
19.30 Uhr
alea

Kammeroper in einem Akt. Komposition und Libretto von Michael Hazod.

Tenor: Michael Nowak
Bariton: Matthias Helm
Dirigent: Thomas Kerbl
Frauenchor und Ensemble für zeitgenössische Musik der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.


1. Oktober 2014
19.30 Uhr
alea

Kammeroper in einem Akt. Komposition und Libretto von Michael Hazod.

Tenor: Michael Nowak
Bariton: Matthias Helm
Dirigent: Thomas Kerbl
Frauenchor und Ensemble für zeitgenössische Musik der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.

Download Folder:

 

EntArte Opera

EntArteOpera wir 2014 im Internationalen Brucknerfest Linz 2014 die erfolgreiche Auseinandersetzung mit dem Thema „Entartete Musik“ fortsetzen. Die Oper „Ulenspiegel“, ein vergessenes Werk von Walter Braunfels, spektakulär umgesetzt in den Räumen der Tabakfabrik Linz (Ausstattung Susanne Thomasberger), wird zur Aufführung kommen. Werner Steinmetz wird wie 2013 eine Kammerorchesterfassung für das Israel Chamber Orchester unter der Leitung von Martin Sieghart erstellen. Ergänzt wird das Programm durch eine Ausstellung über die Rolle der Musik als Instrumentarium zwischen Propaganda und Widerstand  mit musikalischer Eröffnung und einem Kammerkonzert mit Kreneks „Reisebuch aus den Österreichischen Alpen“.

Kartenservice Brucknerfest

Karten erhalten sie nicht in der Tabakfabrik, sondern hier:

Brucknerhaus Servicecenter
Untere Donaulände 7
4010 Linz

Öffnungszeiten

September bis Juni
Montag bis Freitag: 12.00–18.30 Uhr
Samstag: 10.00–13.00 Uhr

Juli und August
Montag bis Samstag: 10.00–13.00 Uhr
Sowie eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn am jeweiligen Veranstaltungsort.

Kartenbestellungen

September bis Juni
Montag bis Freitag: 12.00–18.30 Uhr
Samstag: 10.00–13.00 Uhr

Juli und August
Montag bis Samstag: 10.00–13.00 Uhr

Telefonisch: 0732/77 52 30
Fax: +43 (0) 732 76 12-2170
E-Mail: kassa@liva.linz.at

Ermäßigungen

Auf Anfrage im Kartenservice-Center. Aktivpass-InhaberInnen erhalten 25 Prozent Ermäßigung am 27. September 2014, an diesem Tag auch Ermäßigung für TeilnehmerInnen der Aktion “Hunger auf Kunst und Kultur”.

Weitere Vorverkaufsstellen

Posthof, Kuddelmuddel, LIVA-Servicestelle am Bahnhofplatz, Kartenbüro Pirngruber und Kartenbüro Schröder.

Parkmöglichkeiten

Lentos-Garage: Der Kulturtarif gilt von 18.00 bis 1.00 Uhr und kostet 3,50 Euro.
Arcotel-Garage: 20 % Ermäßigung auf den Ticketpreis, unabhängig von der Parkdauer. Ermäßigungstickets erhalten Sie im Vorverkauf, an der Abendkassa und an den Garderoben.
Parkbad-Garage: 1,- Euro pro halbe Stunde, 24 Stunden geöffnet.

 

Mehr Informationen zum Brucknerfest 2014 hier.

“Eine Ausnahmeschau, wie ein gigantisches Buch, in dem man spazierengehen kann.” (hr 2 Kultur)

“Fesselnd, unterhaltsam, informativ…” (Frankfurter Neue Presse)

“Lehrreiche Unterhaltung vom Feinsten.” (Stern)

Der Schatz des Tutanchamun zählt bis heute zu den bedeutendsten Entdeckungen der Archäologie. Seit Howard Carter das Grab des Pharaos im Tal der Könige fand, ist die Faszination, die von den tausenden Beigaben, den goldenen Särgen und Schreinen, den Masken, dem Schmuck und dem Schicksal des jung verstorbenen Königs ausgeht, ungebrochen.

Die Ausstellungsbesucher erwartet „virtuelle Archäologie“ in einer Ausstellungsinszenierung, die auf lehreiche und unterhaltsame Weise Wissen vermittelt, ergänzt durch Führungen und einem anspruchsvollen Rahmenprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen.

Der Zauber des authentischen Gesamtbildes

Die Ausstellung zeigt wie faszinierend es sein kann, mit Hilfe von sorgfältig gearbeiteten Rekonstruktionen einen lebendigen Eindruck von der bedeutendsten archäologischen Entdeckung im Tal der Könige wiederzufinden. Denn während die Schätze des Königs im Museum von Kairo aufbewahrt werden, ist sein Grab im Tal der Könige mit den Wandmalereien bis auf die Mumie des Königs, den äußeren Sarg und den steinernen Sarkophag ausgeräumt.

Zur Verwirklichung dieser Ausstellungsidee war der Einsatz von Repliken unumgänglich, auch im Hinblick auf den Schutz der fragilen Originale und der Fülle an Objekten. Die Grabbeigaben wurden von ägyptischen Kunsthandwerkern in Abstimmung mit erfahrenen Ägyptologen detailgetreu nachgebildet – sie sind in ihrer größtmöglichen Vollständigkeit weltweit einmalig.

Vom 6. März bis zum 29. Juni 2014 in der Tabakfabrik Linz.

Für das leibliche Wohl sorgt das Ausstellungs-Café Gizeh in der Étage Lumière.

Mehr Informationen zur Ausstellung, zu Führungen, Schul- und Pressematerialien finden Sie hier.

Sonderöffnungstage

Ostermontag (21. April) und Pfingstmontag (9. Juni).

Life Radio – Late Nights

Tutanchamun Latenight

Erleben Sie die Ausstellung bei einer exklusiven Abendöffnung zwischen 19 Uhr und Mitternacht in lockerer Atmosphäre. Freuen Sie sich auf spannende Kurzvorträge von Experten und Entdeckertouren mit Ägyptologen. Lounge-Musik von Life Radio-DJs und die Ausstellungsgastronomie laden zum entspannten Verweilen nach dem Ausstellungsbesuch ein.

Termine und Referenten:
25. April: Uta Siffert, Das Tal der Könige
10. Mai: Irmgard Hein, Die Kunst der Amarna-Zeit
6. Juni: Dr. Carsten Pusch, Die Leiden des jungen Tutanchamun

Preise: 20,- Euro / erm. 17,- Euro / Kinder 12,- Euro.

Tips Kinderkunstnacht

Tutanchamun Kids Nacht

Bei der Kinderkunstnacht können nicht nur die wundervollen Schätze Tutanchamuns entdeckt werden, sondern vielleicht auch das eine oder andere künstlerische Talent. Ein buntes Programm mit Hieroglyphen-Workshops, kleinen Entdeckertouren, einer Ausstellungs-Rallye, Mumienwickeln und vielen Überraschungen warten auf die jungen Ägyptenfans.

Letzter Termin: 10. Mai 2014, 17 bis 22 Uhr.

Kartenservice

Karten für die Tutanchamun-Ausstellung erhalten Sie nicht in den Büros der Tabakfabrik, sondern hier:

Allgemeine Ticket-Hotline unter 01 96 0 96 sowie online unter www.oeticket.com sowie an der Tageskasse der Ausstellung an den Öffnungstagen von 10 bis 17 Uhr. Weiters in den Linzer und Welser Kartenbüros, allen Raiffeisenbanken, OÖN, Maximarkt, Media Markt, LIBRO, Saturn, Ruefa Reisen und Trafikplus Trafiken.

Gruppen- und Schulklassen-Tickets sowie Führungen sind telefonisch buchbar über die Hotline 01/96096-300 (Montag bis Freitag, 10-17 Uhr).

Kinder bis 5 Jahre in Begleitung der Eltern, Großeltern oder erziehungsberechtigter Personen frei.

Eintrittspreise (inkl. Hörführung) Di bis Fr Sa, So & Feiertag
 Erwachsene  16 €  18 €
 Kinder  8 €  10 €
 Ermäßigt*  13 €  15 €
 Familienticket (max. 4 Personen)  39 €  45 €
 Ergänzungsticket**  6 €  8 €
 Schulklassen  5 €  -
 Berufsschulklassen  6 €  -
 Preise für Gruppen (ab 10 Erwachsene)  14 € 16 €

*Ermäßigter Eintritt: SeniorInnen (ab 65 J.), Schüler, Auszubildende und Studenten (bis 27 J.), Zivil-, Grundwehr- und Präsenzdiener sowie Menschen mit Einschränkungen gegen Vorlage des Behindertenpasses. Bei eingetragener Begleitperson hat diese freien Eintritt in die Ausstellung.

** Familienticket gilt für max. 4 Personen, davon max. 2 Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre.

***Für jedes weitere Kind wird ein Ergänzungsticket (Di-Fr: 6 €, Sa, So & Feiertage: 8 €) benötigt. Diese gibt es nur in Kombination mit dem Familienticket.

Ermäßigungen erhalten Sie weiters als InhaberIn einer OÖN-Card, SN-Card, Kulturkarte oder Aktivpass der Stadt Linz sowie als ARBÖ-Mitglied.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Headerfoto: Semmel Concerts GmbH

10.12.13

National und International.
Kongresse und Salons, Vorträge, Workshops und Lesungen.
Pop Up-Stores, Kunstmärkte, Messen und Börsen.
Theater- und Opernfestivals, Aufführungen, Performances.
Soziologie, Kultur, Politik, Medizin, Wirtschaft, Kunst.
165.291 BesucherInnen.
234 Veranstaltungen.

Tabakfabrik 2013

300 PionierInnen wird die Tabakfabrik zu Jahresende zählen. Mit Übergabe von Bau 2 produzieren damit wieder mehr Menschen in der Fabrik, als bei ihrer Schließung 2009. Damit läutet die Tabakfabrik Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft die nächste Phase in der Transformation der Produktionsstätte ein: vom Eventhabitat zum Kreativbiotop. Die Tabakfabrik wandelt sich plangemäß vom KonsumentInnentreff zum ProduzentInnentreff, als gelebtes Beispiel einer Neo-Industrialisierung. Die Produktion fährt wieder an. Der Arbeitsplatzgenerator induziert Impulse für den gesamten Industrie- und Kreativstandort Oberösterreich und darüber hinaus.

BesucherInnen-Strom

Die Tabakfabrik Linz ist kein Veranstaltungshaus im herkömmlichen Sinn. Sie vermietet Räume an externe VeranstalterInnen und führt Eigenveranstaltungen nur in Kooperation mit anderen Institutionen durch. Die Einnahmen aus kommerziellen Veranstaltungen ermöglichen durch ein abgestuftes Tarifsystem Kunst & Kultur – Projekte am Areal. Durch diesen breiten Ansatz hat sich die Tabakfabrik Linz mit 400.000 BesucherInnen innerhalb von vier Jahren bereits zu einem Fixpunkt des kulturellen Lebens entwickelt.



Headerfoto: Archipicture

31.10.13

Ausgebaute Fahrpläne, modernisierte Garnituren, Verbindungen nach Graz, Prag und Budweis: Die Bahn baut aus und auch die Tabakfabrik hat ihren ersten Zug auf Schiene. Nur eine lebendige Schiene ist eine gute Schiene, findet Chris Müller, Direktor der Tabakfabrik. Aus diesem Grund befährt der Z6, ein zur Kunstgalerie umfunktionierter Wagon nun das Gelände der Tabakfabrik.

Der Z6 ist ein Fernreisewagon, in mühevoller Kleinarbeit vom Kunstverein Z6 mit Hilfe der ÖBB zu einem multifunktionalen Ausstellungsraum umgebaut.

In den letzten Jahren war die mobile Kunstgalerie u.a. Konzertraum, Miniatelier, Kulturbotschafter 2009, Artist-in-Recidence-Place u.vm. Ende 2013 wird er zum Transitraum: Als Foyer konzipiert, werden zukünftige Besucher den Z6 durchqueren, um den Bau 2 zu erreichen.

„Die Mobilität war und ist sein Alleinstellungsmerkmal“, sagt Robert Hinterleitner vom Kunstverein Z6. „Wir sind begeistert, dass er dieses Potential nun auch in Zukunft nutzen kann, wenn er als Schnittstelle von Künstlern und Kreativen seinen Heimathafen in der Tabakfabrik Linz findet.“

Transferland Tabakfabrik

Mit der Aktivierung der alten Gleisanlage im August hat die Tabakfabrik die Weichen auf Zukunft gestellt. Mit der Ansiedelung des Z6 geht die die Tabakfabrik nun einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum ultimativen urbanen Umschlagplatz: Die Schienen werden aktiv genutzt, die Achse zur Stahlwelt ist aktiviert.

„Das historische Potenzial der Tabakfabrik, verbunden mit der größten Produktionsstätte Österreichs, das kann auch touristisch interessant sein“, sagt Christoph Hain, Geschäftsführer der voestalpine Stahlwelt.

Die Intraurbahne verbindet Kunst und Industrie. Nach zwei Jahren ein wichtiges Zwischenziel für den Produktionsstandort.

Credits: Florian Voggeneder, Robert Hinterleitner

24.10.2013

Drei Ausnahme-Veranstaltungen stehen Ende Oktober in der Tabakfabrik am Kalender. Nick Treadwell eröffnet seine einmonatige Ausstellung „Kiss my Art“, der zweite FM4-Lauschangriff rückt nationale und internationale MusikerInnen Seite an Seite ins richtige Licht und die nicaraguanische Autorin Gioconda Belli gastiert mit einer ihrer seltenen Lesungen in Europa.

Der Londoner Galerist Nick Treadwell feiert „50 Years The Treadwell Gallery“ mit einer großen Ausstellung in der Tabakfabrik Linz. Dabei präsentiert der Ausnahme-Galerist, der seit 2005 im Mühlviertel lebt, unter anderem Werke aus „Superhumanism“. einem Projekt, in dem er sich auf die Darstellung von Menschen und Menschlichem spezialisiert. Nick Treadwell: „Meine Ausstellung ist im Prinzip die Anti-These zur „Glam!“-Ausstellung im Lentos. Ich empfehle den LinzerInnen sich beide Ausstellungen anzusehen, um die unterschiedlichen Zugänge wahrzunehmen. Glam steht für die perfekt polierte Oberfläche, während die Werke in Kiss my Art den Menschen in seiner natürlichen und rohen Art zeigt.“ Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden: „Nick Treadwell hat in seinem Leben eine unglaublich vielfältige Sammlung zusammengetragen, auf die Linz stolz sein kann. Man sieht in diesem Kunstkaleidoskop Spiegelbilder aus 50 Jahren Gesellschaftsgeschichte. Wir freuen uns hier die nächste unkonventionelle Ausstellung fernab des White-Cube-Prinzips mit Nick Treadwell zu zeigen.“

Foto Michael Holzer

Nick Treadwell, dessen Markenzeichen die Farbe Pink ist, eröffnet die Ausstellung am 24. Oktober um 19:00 Uhr gemeinsam mit Vizebürgermeister Klaus Luger. Die Ausstellung ist von 25. Oktober bis 24. November im Brandland der Tabakfabrik, Eingang Gruberstraße, zu sehen. Öffnungszeiten: 10:00-18:00 Uhr von Dienstag bis Sonntag. 5 € Eintritt. Zusätzlich wird am 22. und 23. November um 19:00 Uhr in der Tabakfabrik Linz ein Film über das Leben des Galeristen Nick Treadwells gezeigt.

FM4 LAUSCHangriff Volume 2

Bauchklang, Timo Maas, Elektro Guzzi, Slack Hippy, Davidecks, Visuals, Artisten, und vieles mehr: Das Team von Project X hat keine Mühen gescheut, um für den FM4-Lauschangriff ein großartiges Line-Up nach Linz zu bringen: Drei Floors werden am 25. Oktober indoor wie outdoor bespielt. Die Beatboxing-Band Bauchklang gibt dabei ihr Abschiedskonzert nach 18 Jahren.

Mehr Infos unter projectx.at

Die Frau lebt nicht vom Brot allein

Gioconda Belli

Bekannt geworden ist sie mit ihren erotischen und politischen Gedichten, diese und ihre zahlreichen Romane hat Gioconda Belli nun um einen neuen Band erweitert: „Davor, die Jugend“. In diesem schreibt sie über den Verlust der Jugend, Abschiede und die Endlichkeit des Seins. Die Grupo Sal wird die Autorin am 26. Oktober musikalisch begleiten, die Schauspielerin Brigitte Karner liest die deutschen Texte.

 

Fotos: Nick Treadwell: Michael Holzer / Gioconda Belli: Suyen Torres, cortesía Revista Alice

1.10.2013

Hochqualitatives Programm in der Tabakfabrik lockt mehr als 14.000 Gäste an einem Wochenende: Mit einem Kongress, der Wear Fair-Modemesse und zwei Opern hat sich die Tabakfabrik vergangenes Wochenende als Schmelztiegel mit internationalem Flair präsentiert. Besonders die Messe für Mode, Mobilität, Ernährung und nachhaltigen Lebensstil hat sich mit fast 14.000 Gästen als BesucherInnenmagnet mit überregionaler Bedeutung erwiesen.

WearFair & mehr lädt zum Schmökern ein

Drei Tage, 146 Messestände, zwei Modeschauen und fast 14.000 BesucherInnen: Von einer lokalen Veranstaltungen mit ein paar Dutzend AusstellerInnen hat sich die Wearfair zu einer der größten europäischen Messen für ökofaire Mode, Mobilität, Ernährung und nachhaltigen Lebensstil entwickelt. Bereits vor der offiziellen Eröffnungen bildeten sich Schlangen vor den Eingängen der Lösehalle, darunter auch viele BesucherInnen aus anderen Bundesländern. Die zum sechsten Mal stattfindende Modemesse hat damit einen neuen Besucherrekord verzeichnet.

Ebenfalls in die Kategorie „Erfolgreiches Zusammenspiel“ reiht sich das Innovative Operntheater des Brucknerfestes ein, das heuer zum ersten Mal in der Tabakfabrik zu Gast war: Allein dieses Wochenende besuchten mehr als 330 Musikbegeisterte die Opern „Schostakowitsch“ und „Rostow Mysterium“ der Moskauer Kammeroper Boris Pokrovsky.

Von der klassischen Kunst zur Kunst der Begegnung

Performance-KünstlerInnen aus Österreich und der Philippinen trafen Freitag und Samstag zu einem Begegnungs- und Austauschprozess aufeinander, um mittels öffentlicher Kunst die Frage zu beantworten, was passiert, wenn verschiedene Nationalitäten kooperieren. Der Einladung des Kollektivs „Fabrikanten“ und der in der Tabakfabrik angesiedelten RedSapata Tanzfabrik folgten rund 200 Performance-Interessierte.

Großer Andrang mit weit über 300 Gästen herrschte auch bei einem Kooperationsprojekt von JKU, ÖGS, VHS, GFK, Kepler Salon und der Tabakfabrik Linz. Beim „Österreichischen Kongress für Soziologie“ am 26. September wurde in einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion (u.a. Christian Fleck/Uni Graz, Klaus Luger/Vizebürgermeister Stadt Linz, Ruth Wodak/Lancester University) das Thema „Öffentliche Soziologie“ behandelt. Diskutiert wurde das Für und Wider ob sich Soziologie aktiv zu gesellschaftlichen Fragen einbringen soll, um öffentliche Debatten anzuregen. Damit löst die Tabakfabrik ihren Visionsanspruch ein, sich in die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft einzubringen.

Nachhaltigkeit, Internationalität und Gesellschaftspolitik: Am vergangenen Wochenende hat die Tabakfabrik gezeigt, dass sie nicht nur ein Dreh- und Angelpunkt für innovative Ideen ist, sondern dass diese auch regen Zuspruch in der Bevölkerung finden: Ein großartiger Start in einen erfolgreichen Herbst.
Foto:  WearFair:  Andrea Zehetner
Headerfoto: Soziologiekongress Stefan Belabed

Erstmals veranstaltet der S/GHT STORE in Kooperation mit der Künstlerin Amelie Zadeh (Akademie der bildenden Künste Wien) im Oktober 2013 in der Tabakfabrik Linz einen Pop Up Shop.

Ziel ist es, Mode und Kunst miteinander in Bezug zu setzen. BesucherInnen können die Ausstellung 3 Tage lang im Magazin B besuchen und Mode, eingebettet in eine Raumgreifende Kunstinstallation, begreifen und erwerben.

Die Vernissage am 10. Oktober 2013 um 19.00 Uhr wird von Andreas Spiegl (ehemaliger Vizerektor Akademie der bildenen Künste Wien) eröffnet, gefolgt von einer Live-Performance der Soundkünstler “Schwaermer & Kopfhaenger”.

Der Pop Up Shop ist Teil des Projekt S/GHTS – Neue Formate für Mode & Kunst. Das Projekt fungiert als Plattform an der Schnittstelle von junger Mode und zeitgenössischer Kunst.

Ort

Tabakfabrik Linz
Zugang: Untere Donaulände
Öffnungszeiten:
11. bis 13. Oktober
jeweils von 11.00 bis 19.00 Uhr

Vertretene Labels:

ADDDRESS (D), ANUSCHKA HOEVENER (D), BASE RANGE (FR/DK), BRANDMAIR (AT), BÜRO BAUMANN (AT), ELKA (DK), ESSL (AT), FELICIOUS (D), FRANZISKA KASSAMA (D), FRANZIUS (D), HILDA.HENRI (AT), JUST FEMALE (DK), KATHARINA SCHMID (AT), LENA HASIBETHER (D), MANGELWARE (AT), MESHIT (AT), MIJA T. ROSA (AT), MYSURO (D), NANUSHKA (HU), NUBU (HU), ROB-ERT (D), TIEDEKEN (D), UTE PLOIER (AT), WERKPRUNK (AT).

  • Das ist jetzt eine Liste
  • Punkt zwei
  • Punkt drei
  • blabla

Mehr Informationen unter www.sight.at/ oder E-Mail an office@sight.at.

Österreichischer Kongress für Soziologie

Vor wenigen Jahren hat Michael Burawoy, damals Vorsitzender der American Sociological Association, in einem auch im deutschen Sprachraum breit rezipierten Aufsatz (2005) dafür plädiert, dass sich Soziologie nicht nur an ein akademisches Publikum richten solle, sondern auch an einen breiten Kreis von zivilgesellschaftlichen Öffentlichkeiten.

Öffentliche Soziologie könnte – so verstanden – als „Gewissen“ der Disziplin fungieren, als Aktivität, mit der öffentliche Debatten über Fragen der sozialen Ungleichheit, der kulturellen und geschlechtlichen Ungleichheiten, des Marktfundamentalismus oder der ökologischen Bedrohungen bestimmt und gefördert werden.

Dieser Prozess braucht nicht nur eine Soziologie, die versucht, Fragen von öffentlichem Interesse über das akademische Feld hinaus zur Diskussion zu stellen. Er braucht auch Öffentlichkeiten, die auf soziologisch-sozialwissenschaftliche Problematisierungen antworten und in diesem Sinn ein Bedürfnis nach Reflexion entwickelt haben. Die zentralen Fragen einer Veranstaltung könnten demnach sein:

Welche Argumente sprechen dafür und dagegen, dass sich das Fach im Sinn einer öffentlichen Soziologie aktiv zu gesellschaftlichen Fragen einbringt und versucht, öffentliche Debatten anzuregen?
Wie sind die sozialen und kulturellen Bedingungen dafür einzuschätzen, dass öffentliche Soziologie von unterschiedlichen Öffentlichkeiten wahrgenommen und aufgegriffen wird?

Am Podium diskutieren zu diesen Fragen:

  • Johann Bacher (JKU Linz)
  • Simon Burtscher („okay.zusammen leben“, Dornbirn)
  • Christian Fleck (Uni Graz)
  • Klaus Luger (Vizebürgermeister der Stadt Linz)
  • Michaela Moser (Armutskonferenz)
  • Ruth Wodak (Lancester University, (GB)
  • Moderation: Klaus Buttinger (OÖ Nachrichten)

VeranstalterInnen: Institut für Soziologie der JKU, Sektion Soziologische Theorie der ÖGS, Volkshochschule Linz, Tabakfabrik Linz, Gesellschaft für Kulturpolitik, Kepler Salon.

Beginn: 19.30 Uhr

Der Schatzgräber

Oper von Franz Schreker in einer Bearbeitung für Kammerorchester von Werner Steinmetz.

“Der Schatzgräber” erzählt eine archaische, zeitlose Geschichte im Gewand eines Märchens, geprägt von den Strömungen seiner Entstehungszeit (1920), von Psychoanalyse, Symbolismus, Expressionismus und Naturalsimus. “Der Schatzgräber” war eine der meistgespielten Opern der Weimarer Republik und Schrekers größter Bühnenerfolg. Durch die Nationalsozialisten als “entartet” gebrandmarkt, geriet “Der Schatzgräber” nach dem zweiten Weltkrieg komplett in Vergessenheit.

In Österreich wird die Oper in der Linzer Tabakfabrik das erste Mal seit dem Ende des Krieges wieder szenisch zu erleben sein. “Der Schatzgräber” vereint in glücklicher Weise sowohl die üppige Pracht von Schrekers frühen Opern als auch die Klarheit seiner späten Werke und markiert somit den stilistischen Höhe- und Wendepunkt im Schaffen des Komponisten.

Ausstellung: Das Verdächtige Saxophon. “Entartete Musik” im NS-Staat

Eine kommentierte Rekonstruktion zur Düsseldorfer Ausstellung von 1938, zusammengestellt von Dr. Albrecht Dümling.

Auf die Bücherverbrennungen von 1933 und die Vertreibung und Inhaftierung kritischer Künstler folgte 1937 die Münchner Ausstellung “Entartete Kunst”,  im Mai 1938 wurde bei den “Reichsmusiktagen” in Düsseldorf eine Ausstellung “Entartete Musik” gezeigt. Wie die Münchner Schau stellte sie “Undeutsches” an den Pranger und stufte jüdische Operetten- und Schlagerkomponisten, atonale Werke und den Jazz als “artfremd” ein.
Fünfzig Jahre später, 1988, haben Peter Girth und Albrecht Dümling in einer kommentierten Rekonstruktion der NS-Schau an die fatale Reglementierung des Musiklebens erinnert. In Linz ist die die Neufassung unter dem Titel “Das verdächtige Saxophon. ‘Entartete Musik’ im NS-Staat” zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung findet am 13.9. um 18.00 Uhr statt, mit einem Einführungsvortrag durch Dr. Albrecht Dümling. Musikalische Begleitung durch Peter Rohrsdorfer (Saxophon) und Nikolaus Wagner (Klavier) mit Werken von Kurt Weill und Erwin Schulhoff. Podiumsdiskussion “Kann Kunst entartete sein?” im Anschluss an die Ausstellungsbegehung. Diskussionsleitung: Wolfgang Winkler, Dr. Albrecht Dümling, Dr. Peter Huemer, Hans-Henning Scharsach, Dr. Marie Therese Arnbom.

Eintritt frei.

“Tausend Jahre” im 3/4 Takt

Operettenreise zwischen Propaganda und Überleben, von und mit Wolfgang Dosch.

Operette einerseits als Ort der Sehnsucht und des Glücks, ein Zufluchtsort der “inneren Emigration”, eine den grauen Alltag rosa färbende Beglückungsmaschinerie, und andererseits als Instrument für “Kraft durch Freude”, einer Bühne für – mehr oder weniger subtil – versteckte Botschaften und Überzeugungen. “Arische Operetten” als “Ersatzmittel” für verbotene Werke verfemter Autoren.

Mehr Informationen unter www.entarteopera.com.

Mit spannenden Premieren und einem vielseitigem Programm gastiert das Brucknerfest 2013 in der Tabakfabrik Linz.

Im September bringt EntArteOpera die Ausstellung “Das verdächtige Saxophon. „Entartete Musik” im NS-Staat” in das Quadrom der Tabakfabrik, eine multimedial aufgearbeitete Rekonstruktion und Dokumentation der NS-Ausstellung „Entartete Musik” von 1938 in Düsseldorf, durch die unter anderem eine „wissenschaftliche” Basis für die Verfolgung so genannter „entarteter” Komponisten geschaffen wurde. Die Ausstellung wird den Geschehnissen dieser Zeit Rechnung tragen.

Das verdächtige Saxophon

EntArteOpera bringt außerdem musikdramatische Werke von Komponisten, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden, auf die Bühne. Das Opernprojekt “Der Schatzgräber” von Franz Schreker wird in Österreich das erste Mal seit dem 2. Weltkrieg wieder szenisch zu erleben sein und ist in ein Rahmenprogramm eingebettet, das den zeitgeschichtlichen Kontext aufarbeiten will.

Erstmals in Österreich wird zudem die berühmte Moskauer Kammeroper Boris Pokrovsky an vier Abenden zu hören sein. Außerdem wird die Oper „Spiegelgrund“, die Peter Androsch für die Opfer des Holocaust geschrieben hat, im Oktober ihre Oberösterreich-Premiere begehen.

Das gesamte Programm:

12.09. um 19.00 Uhr
Premiere
von “Der Schatzgräber”
Weitere Vorstellungen am 14.09. um 21:30 und am 17.09. um 20:00 Uhr. Vor den Vorstellungen Einführungsvorträge.

13.09. um 18.00 Uhr
Musikalische Vernissage der Ausstellung “Das Verdächtige Saxophon. „Entartete Musik“ im NS-Staat” mit einem Einführungsvortrag von Dr. Albrecht Dümling (Kurator). Podiumsdiskussion im Anschluss an die Ausstellungsbegehung.
Die Ausstellung ist während des Brucknerfestes bis 06.10.2013 jeweils Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr zu sehen.

14.09. um 15.00 Uhr
“Verbotene Klänge”
– Kammermusikalischer Nachmittag
Hermine Haselböck singt Lieder von Franz Schreker, Alexander Zemlinsky, Alban Berg
Klavier: Clemens Zeilinger
Lesung: Gerhard Brössner

18.09. um 19.00 Uhr
„Tausend Jahre“ im ¾ Takt
Eine Operettenreise zwischen Propaganda und Überleben von und mit Wolfgang Dosch, AbsolventInnen des Lehrgangs „Klassische Operette“ des Konservatoriums Wien. Mit Ingrid Habermann.

Alle Veranstaltungen von EntArteOpera finden im Quadrom (Brandland) statt.

23.09. um 20.00 Uhr
Die Nase
Moskauer Kammeroper, in russischer Sprache
Chor und SolistInnen der Moskauer Kammeroper
Dirigent: Vladimir Agronsky

“Die Nase” war die erste Oper des jungen Schostakowitsch, ein typisches Produkt der 1920er-Jahre. Sie entstand etwa gleichzeitig mit Weills Dreigroschenoper und ist eine der weltweit meistaufgeführten Opernwerke, eine umfassende Satire auf die russische Bürokratie.

25.09. um 20.00 Uhr
Zar und Zimmermann
Moskauer Kammeroper, komische Oper gesungen in deutscher Sprache, Dialoge in russischer Sprache
Chor und SolistInnen der Moskauer Kammeroper
Dirigent: Igor Gromov
Regie: Hans-Joachim Frey
Bühnenbild: Viktor Volsky

Albert Lortzings Oper “Zar und Zimmermann” zählt bis heute zu den Standardwerken der Opernbühnen, obwohl seine Werke immer im Schatten Richard Wagners gestanden haben. Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit.

27.09. um 20:00 Uhr
Schostakowitsch
Moskauer Kammeroper, poetisches Theater in zwei Teilen nach Kompositionen, in russischer Sprache)
Chor und SolistInnen der Moskauer Kammeroper
Dirigent: Igor Gromov
Regie: Mikhail Kislyarov

Die markantesten Wegmarken seines unglaublichen Lebens von 1906 bis 1975 zeichnet “Das Leben des Schostakowitsch” mithilfe seiner exponierten Musik nach. Es ist die Geschichte eines Kämpfers, eines Künstlers und Chronisten seiner Zeit.

29.09. um 20:00 Uhr
Rostovskoje dejstvo
Moskauer Kammeroper, a-cappella, in russischer Sprache
Musikalischer Leiter: Vladimir Agronsky
Älteste russische Oper für 39 Solostimmen

Erzbischof Dimitri von Rostow widmete der Stadt Rostow in Südrussland das Mysterienspiel “Rostov Mysteries on Christmas”. Boris Pokrowsky wagte in den 1980er-Jahren eine Rekonstruktion und schuf eine neuartige Performance, die bis heute für volle Theater sorgt: mit A-cappella-Musik für 39 Solostimmen, griechischen Chören, weißrussischen, polnischen und ukrainischen Hymnen, Sakralmusik und russischen Volksliedern.

02.10. um 20:00 Uhr
Spiegelgrund
Premiere – oberösterreichische Erstaufführung
Oper von Peter Androsch mit Texten von Bernhard Doppler, Silke Dörner und Plutarch
Kooperation mit der A. Bruckner Privatuniversität Linz
Sopran: Katerina Beranova
Bass: Robert Holzer
Regie: Alexander Hauer
Sprecher: Karl M. Sibelius
Ensemble 09
Dirigent: Thomas Kerbl

Spiegelgrund – dieser Name steht für unfassbaren Schrecken von Kindermord in der NS-Herrschaft: “Am Steinhof” wurden von 1940 bis Kriegsende etwa 800 Jugendliche ermordet. Für den “Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust”, den 27.1.2013, schrieb Peter Androsch diese Oper.

Weitere Aufführung: 05.10. um 15:00 Uhr


Festivalpass Tabakfabrik Linz

Berechtigt zum Besuch von 6 Veranstaltungen in der Tabakfabrik Linz:

- 12./14.9. Der Schatzgräber

- 23.9. Die Nase

- 25.9. Zar und Zimmermann

- 27.9. Schostakowitsch

- 29.9. Rostovskoje dejstvo

- 2.10./5.10. Spiegelgrund

Preis: € 126,- / 72,- erm. Jugendtarif

Einheitspreis pro Karte: € 35,- / 18,- Jugendkarte

(freie Platzwahl)

Karten

Brucknerhaus Servicecenter

Tel.: +43 (0) 732 77 52 30

Untere Donaulände 7, 4010 Linz